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K.T. der Z.K.

Sagte ich schon, dass ich mit K.T. dem Z.K. in der Küche meiner Mutter stand und den Stand der Dinge und die Zukunft des Gemeinwesens diskutierte?
Die ganze Zeit sprang ein drahtiger mittelalter Mann umher, rannte die Treppe herauf und herunter: elegant glänzend-grauer Anzug, weitgehend kahler Schädel, ein Haarkranz verstärkt das markante Profil. Er wird „Der kleine Innenminister“ genannt und obwohl der Spitzname sich lediglich auf die Körpergröße bezieht, paßte es doch auf das subalterne Verhalten.

Überschätzt

Vor ein paar Tagen wieder ein Traum, in dem ich mich in einer unwirklichen Version des Uhlenbuschs bewegte: größer, verwinkelter und dunkler. Staub und fettiger Dreck allenthalben, Regale voller Röhren, Schweißstäben und Metallresten. Diesmal traf ich auf den Hausherrn, in einer Trauminkarnation - jünger, agil, mit dichtem dunklem Haar. Wir begrüßten uns, da fiel mir ein: "...aber Herr Weber, Sie sind doch gestorben!" Mit der ihm eigenen, weit ausholenden Handbewegung wischt er diesen Einwand beiseite: "Sterben? Das wird völlig überschätzt!". Ich wachte lachend auf - was für ein feiner Spaß. Es stellt sich jedoch die Frage, was unsere Gehirne machen, wenn wir nicht anwesend sind... [...]